Susanne Aigner: Persönliches und Politisches

Bild: Susanne SPD BGL
Mein Name ist Susanne Aigner. Ich bin 40 Jahre alt und seit 2014 aktiv in der SPD. Aufgewachsen bin ich in Piding, habe drei Kinder und lebe seit 2001 mit meinem Ehemann und meiner Familie in Laufen an der Salzach, wo ich mich seit 2017 auch als Stadträtin engagiere. Beruflich habe ich als Erzieherin im Kindergarten und in heilpädagogischen Einrichtungen gearbeitet. Berufsbegleitend habe ich Soziale Arbeit in Salzburg studiert und bin seit 2015 in der Bereichsleitung für einen gemeinnützigen Träger in der Region tätig. Hier habe ich Personalverantwortung für 35 Personen in den Bereichen Jugendhilfe und Bürgerschaftliches Engagement.



Bild: Susanne Aufstellung
Warum bin ich in die SPD eingetreten?
Weil sie eine Mit-mach-Partei ist und am idealsten die Werte vertritt, die wir als Gesellschaft nach wie vor brauchen: Solidarität und soziale Gerechtigkeit.

Dies erfährt man gerade in den sozialen Berufen - aber auch als Personalverantwortliche und bei mir ganz besonders durch die eigene Biographie.
Deshalb setze ich mich insbesondere ein für:
- Gebührenfreie, flächendeckende und hochwertige Kinderbetreuung und Bildung
- gute und bezahlbare Wohnungen und
- gute Arbeit mit guten Arbeitsplätzen, anständigen Löhnen und Arbeitsbedingungen

im Berchtesgadener Land und Rupertiwinkel.
Jedes einzelne dieser Themen bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich. Natürlich muss die Arbeit, die besonders das Personal in den sozialen Berufen leistet, auch wertgeschätzt werden. Auf den Punkt gebracht: die Arbeit am Menschen in Bildung, Betreuung und Pflege muss mindestens genauso gewürdigt werden wie die Arbeit an Maschinen und Computern. Konkret bedeutet das: wir brauchen bessere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen. Wir brauchen mehr Personal und bessere fachliche Angebote; auch um Inklusion im Sinne von Kindern und Eltern gut gestalten zu können.

Gute und bezahlbare Wohnungen fehlen in ganz Bayern und ganz besonders in unserer Region. Wir brauchen jährlich 70.000 neue Wohnungen im Freistaat, damit die Mietpreise nicht weiter explodieren und auch Normalverdiener wieder die Chance auf Wohnungseigentum bekommen. Dazu müssen wir alle Wege nutzen: private Investitionen, genossenschaftlicher Wohnungsbau und einen großen neuen Anlauf im sozialen Wohnungsbau. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei, dass möglichst viele Wohnungen barrierefrei neu oder umgebaut werden: nicht nur ältere Menschen, die möglichst lang selbständig daheim leben wollen, gewinnen dadurch. Auch Familien und unsere ganze Gesellschaft gewinnt durch Barrierefreiheit und eine gute Infrastruktur auch im ländlichen Bereich. Hier gibt es einen großen Nachholbedarf.

Gute Arbeit lässt sich an mehreren Kriterien messen: Werde ich so bezahlt, dass ich davon auch gemeinsam mit meiner Familie gut leben kann? Gibt es für mich in meiner Heimatregion eine gute berufliche Perspektive? Und kann ich mich als Pendlerin oder Pendler auf attraktive öffentliche Verkehrsmittel auch in ländlichen Regionen verlassen?

Damit vor allem junge Menschen auf Dauer ihre Zukunft in unserer Region sehen, gibt es hier noch viel zu tun.

Ich will hier im Bayerischen Landtag gemeinsam mit der SPD-Fraktion anpacken, um das Berchtesgadener Land und den Rupertiwinkel zu stärken.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mich dabei mit Ihrer Stimme und Ihrem Vertrauen unterstützen.
Kohnen Rechte Susi Knoll
Die Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der BayernSPD
Natascha Kohnen