28.01.2015

Bayerische Staatsforsten nützen und schützen

Bild: Staatsforsten
Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller überreicht der heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler den Jahresbericht 2014 der Bayerischen Staatsforsten
Aus erster Hand ließ sich die SPD-Bundestagsabgeordnete vom Leiter des Forstbetriebs Berchtesgaden bei der Übergabe des Jahresberichts die aktuellen Entwicklungen bei den Bayerischen Staatsforsten darstellen. Selbstverständlich ist der Jahresbericht auf Papier gedruckt, das aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt. „Als PEFC-zertifizierter Betrieb verfolgen die Bayerischen Staatsforsten das Prinzip der naturnahen, integrativen Forstwirtschaft schon seit vielen Jahren. Teil dieser Bemühungen ist die Insektizid freie Borkenkäferbekämpfung, bei der wir als Forstbetrieb durch besonders schnelles Reagieren auf Borkenkäferbefall inzwischen sichtbare Erfolge vorweisen können“, so Dr. Müller. Mit dem im Mai 2014 vorgestellten Naturschutzkonzept für den Bereich des Forstbetriebs Berchtesgaden seien zudem regionale Besonderheiten des Naturschutzes herausgearbeitet worden, die vor Ort in konkrete Handlungsanweisungen umgesetzt werden. Bärbel Kofler zeigte sich erfreut über die Entwicklungen: „Der Nachhaltigkeitsgedanke ist sehr wichtig, die Land- und Forstwirtschaft nimmt dabei eine Schlüsselrolle im Umweltschutz ein. Eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft will das Klima schützen, die Natur bewahren, die Menschen ernähren, und endliche Ressourcen schonen – national wie global.“ Dr. Müller wies darauf hin, dass auf Grundlage des Regionalen Naturschutzkonzepts mit einer naturnahen Forstwirtschaft viel Gutes für die Umwelt erreicht werden könne: „Daher ist der von verschiedener Seite geäußerte Wunsch nach weiteren Flächenstilllegungen aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar. Wir erreichen mehr Naturschutz durch eine vorbildlich naturnahe Nutzung und lokaler Rücksichtnahme auf ökologisch sensible Arten als durch das Ausweisen weniger Großschutzgebiete. Die Bewahrung und Mehrung von Biodiversität sind als Ziele unserer Arbeit festgeschrieben. Wir schützen das Ökosystem Wald und sichern und erhalten seine Leistungsfähigkeit.“



Die Traunsteiner Abgeordnete ließ sich von Dr. Müller auch die modernen Geräte in der Forstwirtschaft erklären und begrüßte die erhöhte Sicherheit durch Maschinen für die Waldarbeiter. Die körperliche Belastung der Holzknechte vergangener Tage ist inzwischen durch Maschineneinsatz wesentlich geringer geworden. „Das Thema Arbeitssicherheit wird bei uns gelebt“, so Dr. Müller, der auch auf die ständig durchgeführten Fortbildungen und Einweisungen seiner Mitarbeiter hinwies.

Bärbel Kofler bedankte sich bei Daniel Müller für das informative Gespräch.

Dr. Bärbel Kofler, MdB 

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