06.08.2018

Nicht nur Badespaß, sondern wichtiger Teil der Daseinsvorsorge

Bild: Schwimmbad_02
SPD-Politikerinnen Dr. Bärbel Kofler, MdB und Susanne Aigner für Erhalt von Schwimmbädern im ländlichen Raum
Dank der großen Hitze herrscht zurzeit starker Andrang bei den Freibädern im Landkreis. Bei einer Tour durch das südliche Berchtesgadener Land haben sich nun die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler und die Landtagskandidatin Susanne Aigner für den Erhalt der Schwimmbäder in der Region und eine bessere Förderung stark gemacht. „Es geht nicht nur um Badespaß für Einheimische und Gäste, sondern vor allem um einen wichtigen Teil der Daseinsvorsorge“, so die beiden Sozialdemokratinnen.

Begleitet wurden die beiden Politikerinnen vom SPD-Kreisvorsitzenden und Kreisrat Roman Niederberger, der an die in Bayern nicht gerade erfreuliche Situation der öffentlichen Schwimmbäder erinnerte: Laut der Antwort auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion aus dem März diesen Jahres wurden seit 2016 18 Schwimmbäder geschlossen, davon fünf in Oberbayern. Insgesamt 446, also mehr als die Hälfte aller öffentlichen Schwimmbäder im Freistaat wurden als sanierungsbedürftig eingestuft; 55 sind sogar von einer Schließung bedroht. Die vollständige Antwort auf die SPD-Landtagsanfrage kann man ab sofort auf der Internet-Seite www.susanne-aigner.de nachlesen.

Zugleich gehe die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft davon aus, dass ein erheblicher Anteil der 10-jährigen Kinder nicht schwimmen kann, stellte die heimische Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler fest. „Um den Anteil der Schwimmer wieder nach oben zu bringen, sind Eltern und Schulen gleichermaßen gefordert. Beiden fällt es ebenso wie den Sportvereinen leichter, diese elementar wichtige Fertigkeit zu vermitteln, wenn in gut erreichbarer Nähe ein attraktives öffentliches Bad zur Verfügung steht“, war sie sich mit Susanne Aigner einig. Unabhängig von der Bedeutung für eine Tourismusregion wie das Berchtesgadener Land seien die öffentlichen Bäder in der Region auch ein Beitrag für mehr Bewegung und Sport in allen Altersklassen und damit zur Gesundheitsprävention, so die Landtagskandidatin.

„Der Freistaat Bayern tut gut daran, die Städte und Gemeinden bei der Erhaltung und Sanierung auch der kleinen Bäder im ländlichen Raum besser zu unterstützen, weil sie ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sind“, zogen die beiden Sozialdemokratinnen als Fazit. Und wenn damit für alle Bürgerinnen und Bürger auch die Gelegenheit für eine entspannte Abkühlung bei heißen Temperaturen unterstützt werde, sei auch das ein Gewinn für die Region.

Fotos: Machen sich stark für den Erhalt der öffentlichen Schwimmbäder in der Region (von links nach rechts): SPD-Kreisvorsitzender und Kreisrat Roman Niederberger, Landtagskandidatin Susanne Aigner und Dr. Bärbel Kofler, MdB vor dem Schwimmbad in Markschellenberg


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