05.04.2019

Handeln für guten und bezahlbaren Wohnraum in Piding

Bild: Wohnbauwerk SPD Piding
SPD-Ortsverein unterstützt Initiative für stärkere Beteiligung an Wohnbauwerk
Eine gute und bezahlbare Wohnung zu finden, wird auch in Piding immer schwieriger. Die SPD Piding setzt deswegen auf eine Stärkung des öffentlichen Wohnungsbaus in der Gemeinde, damit auch Menschen mit normalem und kleinerem Einkommen eine faire Chance auf dem Wohnungsmarkt haben. Der SPD-Ortsverein stellte sich bei einem Treffen seines Vorstands deshalb einhellig hinter die Forderung des Sprechers der Gemeinderatsfraktion Helmut Grünäugl nach einer stärkeren Beteiligung der Gemeinde am Wohnbauwerk Berchtesgadener Land.

Vor kurzem wurde in einer Sitzung des Pidinger Haushalts- und Finanzausschusses der Vor-schlag der Verwaltung, eine zusätzliche Beteiligung von 500.000 Euro für das Wohnbauwerk aufzubringen, kurzfristig zurückgezogen. Im Gegenzug sagte Bürgermeister Hannes Holzner zu, im Rahmen einer eigenen Sitzung über eine entsprechende zusätzliche Investition im Gemeinderat beraten und abstimmen zu lassen.

„Wir nehmen den Bürgermeister beim Wort und stehen als SPD-Gemeinderäte ganz klar für eine stärkere Beteiligung der Gemeinde am Wohnbauwerk, damit in Piding auch zusätzlich in den öffentlichen Wohnungsbau investiert werden kann“, waren sich die beiden Gemeinderäte Markus Schlindwein und Helmut Grünäugl einig. Sie sehen den Betrag von 500.00 Euro angesichts der aktuellen Baukosten als angemessen an.

Der SPD-Ortsvorsitzende Dieter Schaefer erinnerte daran, dass beispielsweise die Gemeinde Bischofswiesen eine eigene Wohnbaugesellschaft gegründet hat, um das Thema Wohnraum offensiv anzugehen. „Das Wohnbauwerk hat sich als Partner bei uns in Piding über Jahrzehnte hinweg bewährt; also sollten wir jetzt dieses Instrument aktiv nutzen und dafür auch die not-wendigen Mittel aufbringen“, stellte er fest.

Der Pidinger SPD-Kreisrat Roman Niederberger bekräftigte seine Forderung nach einer Ausdehnung des Wohnbauwerks auf den gesamten Landkreis. Selbstverständlich seien Bund und Freistaat beim geförderten Wohnbau in der Pflicht, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. „Aber klar ist auch: für die Städte und Gemeinden gibt es bezahlbare Wohnungen nicht zum Nulltarif“. Auch im Berchtesgadener Land entwickle sich der große Anteil, den viele Menschen von ihrem Nettolohn für die Miete aufbringen, zu einer zentralen sozialen Frage.

„Uns ist wohl bewusst, dass in der Gemeinde seit langem erhebliche Investitionen für Feuerwehr, Rathaus und andere Bereiche anstehen, die jetzt angegangen werden müssen. Das darf aber nicht zu Lasten derjenigen gehen, die auf eine soziale Gemeindepolitik besonders angewiesen sind“, fasste Helmut Grünäugl die Aussprache im Ortsvereinsvorstand zusammen. Er zählt auf die Zusage für eine öffentliche Diskussion und sieht gute Argumente für eine stärkere Investition in das Wohnbauwerk.

Foto: Der Vorstand der SPD Piding will das Wohnbauwerk stärken (von links nach rechts):
Markus Schlindwein (Gemeinderat), Helmut Grünäugl (Gemeinderat), Roman Niederberger (Kreisrat), Dieter Schaefer (SPD-Ortsvorsitzender)


Helmut Grünäugl Dieter Schaefer Markus Schlindwein Roman Niederberger 

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