27.10.2013

Bärbel Kofler hakt nach wegen fehlender Züge beim Meridian

Bild: Dr. Bärbel Kofler 2013
Für Pendler dürfen keine Nachteile entstehen
"Mit Besorgnis muss ich die Schwierigkeiten zur Kenntnis nehmen, welche der Konzern Veolia mit seiner Bahntochter Meridian bei der Übernahme des Personennahverkehrs auf der Bahnstrecke München-Rosenheim-Freilassing-Salzburg hat. So werden laut Presseberichten zum Beginn der Übernahme Mitte Dezember noch 15 Züge fehlen", stellte die SPD-Bundestagsabgeordnete für das Berchtesgadener Land und Traunstein fest.

"Für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus unserer Region bleibt nur die Hoffnung, dass ausreichend Ersatzzüge angemietet werden können. Ich habe mich diesbezüglich auch an den neuen bayerischen Verkehrsminister Herrmann gewandt, denn es darf auf keinen Fall eine Verschlechterung der Verbindungen geben. Ziel der Ausschreibung der Strecke war, eine Verbesserung der Leistung für die Bahnnutzer zu erreichen, dieses Ziel muss auch erreicht werden."
Zufrieden äußerte sich Kofler über die erreichte Einigung bezüglich der Fahrkarten zwischen Deutscher Bahn und dem Meridian. So werden gegenseitig die Fahrkarten anerkannt, auch das beliebte Bayernticket wird im Meridian gültig sein. "Ich hoffe, dass etwa die Sitzplatzreservierungsmöglichkeit für Pendler schnellstmöglich umgesetzt wird. Wir brauchen einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr, nur so stärken wir die Nutzung der Schiene", betont Bärbel Kofler.

Dr. Bärbel Kofler, MdB Öffentliche Verkehrsmittel 

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